PV-Ertrag und Heizwärmebedarf fallen zeitlich auseinander
Eine PV-Anlage liefert den Großteil ihres Jahresertrags zwischen April und September – die Wärmepumpe braucht den meisten Strom zwischen November und Februar. Eine Wärmepumpe lässt sich deshalb nicht vollständig mit eigenem PV-Strom betreiben; ein relevanter Teil des Winterstroms kommt immer aus dem Netz.
Interessant sind vor allem die Übergangszeiten im Frühjahr und Herbst: Dort überschneiden sich Heizbetrieb und nennenswerter PV-Ertrag, und die Wärmepumpe kann einen spürbaren Teil ihres Verbrauchs direkt vom Dach decken. Wie groß dieser Anteil in Ihrem Fall ist, hängt von Anlagengröße, Dachausrichtung, Wärmebedarf und Lastprofil ab – genau das rechnet heatly für Ihr Gebäude durch.
Eigenverbrauch: der Hebel, der über die Ersparnis entscheidet
Warmwasserbereitung in die Sonnenstunden legen
Warmwasser wird ganzjährig gebraucht. Wenn die Wärmepumpe den Speicher bevorzugt mittags lädt, nutzt sie auch im Sommer eigenen PV-Strom – das erhöht den Eigenverbrauch ohne zusätzliche Investition.
Regelung und Anlagensteuerung
Eine PV-Überschusssteuerung (z. B. über eine SG-Ready-Schnittstelle) verschiebt Laufzeiten der Wärmepumpe gezielt in ertragreiche Stunden. Der Effekt hängt von Speichervolumen und Trägheit des Gebäudes ab.
Anlagengröße mit Augenmaß
Eine größere PV-Anlage erhöht die absolute Deckung, aber der Zusatznutzen pro Kilowattpeak nimmt ab, weil Überschüsse zunehmend eingespeist statt selbst verbraucht werden. heatly zeigt, ab welcher Größe der Grenznutzen für Ihr Gebäude deutlich sinkt.
Batteriespeicher: was er leisten kann – und was nicht
Ein Batteriespeicher verschiebt Solarstrom vom Mittag in Abend und Nacht und erhöht so den Eigenverbrauch – besonders in der Übergangszeit, wenn tagsüber Überschüsse entstehen und abends geheizt wird. Was ein Speicher nicht kann: Sommerstrom in den Winter retten. Als Saisonspeicher taugt er nicht.
Ob sich die Investition rechnet, hängt von Speicherpreis, Strompreis, Einspeisevergütung und Ihrem Verbrauchsprofil ab. heatly rechnet den Speicher als eigene Option in der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung mit – Sie sehen den Effekt auf Eigenverbrauch und Gesamtkosten getrennt ausgewiesen.